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Bekämpfung von Holzschädlingen im Wohnraum

In den letzten Jahren kommen immer mehr Anfragen von Wohnhausbesitzern, die eine Chemikalien freie Bekämpfung des Hausbocks bei sichtbaren Deckenbalken aus Nadelholz wünschen. Diesen Betroffenen kann geholfen werden. Mit meinen Geräten kann ich Holz gezielt erhitzen, um diese Schädlinge abzutöten.

Der im Wohnraum vorkommende Befall steht im Widerspruch zur DIN 68 800 Teil 3. Dort wird ein Holz, das im Wohnraum sichtbar ist, von der Pflicht des chenischen Holzschutzes befreit. Trotzdem tritt Befall auf. Die unterschiedliche Auffassung zum chem. Holzschutz beruht auf einer Auslegung des Begriffs "Bauschaden". Die DIN 68 800 versteht unter dem Begriff Bauschaden den Verlust der Tragfähigkeit. Das Bürgerliche Gesetzbuch versteht unter dem Begriff Bauschaden das Auftreten eines Ausfluglochs. Die DIN 68 800 Teil 2 und 3 wurden losgelöst von irgendwelchen gesetzlichen Grundlagen erstellt. Teilweise wird sogar dazu geraten, gegen die allgemein anerkannten Regeln der Bautechnik zu verstoßen (z. B. Dachlatten nicht zu imprägnieren).

Interessant dazu ist auch dieser Link, wo doch behauptet wird, dass der Hausbock Brettschicht-Leimholz nicht befällt.

Die Insekten können von uns abgetötet werden. Allerdings verbleiben die Ausfluglöcher. Damit ist weiterhin sichtbar, dass das Holz befallen war.

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